Januar 20, 2021

Männlicher Orgasmus – Wir klären auf!

von Jacqueline
moramore I männlicher Orgasmus I Gut

Männlicher Orgasmus: Unterscheidet er sich eigentlich von dem der Frau oder ist er gleich? 

Männlicher Orgasmus: Können Männer immer oder haben auch sie manchmal Schwierigkeiten? Diese und noch mehr Fragen haben wir uns im Team gestellt und kommen zu wirklich interessanten Fakten zum Thema: Männlicher Orgasmus

Männlicher Orgasmus: Was passiert eigentlich im Körper, während eines Höhepunkts? 

Der Akt lässt sich bei Männern in vier Stufen der Erregung darstellen: Es gibt die Erregungsphase, Plateauphase, Orgasmusphase und Rückbildungsphase. 

  • In der Erregungsphase reagiert der Körper mit der Ausschüttung von Hormonen. Diese erhöhen Puls und Blutdruck, Muskeln spannen sich an und der Penis erigiert.  
  • Die Plateauphase lässt das Glied auf die maximale Größe heran schwellen. 
  • Während der Orgasmusphase kommt es zur Ejakulation. 
  • Und letztlich die Rückbildungsphase/ Entspannungsphase, wobei es zu einer Abnahme der Erektion kommt. 

Der Orgasmus, der Männer, hält selten länger als einige Sekunden an. 

Welche biologische Funktion hat eine Erektion eigentlich? 

Sie hat natürlich evolutionsbedingt nur eine Funktion: Sie soll dafür sorgen, dass sich reife männliche und weibliche Geschlechtszellen miteinander verbinden. Natürlich muss der Penis dafür in die Nähe der weiblichen Gebärmutter gelangen. Dies kann nur der erigierte Penis, welcher auch nur bei Reizung ejakuliert. 

Kann diese biologische Funktion und damit auch der männlicher Orgasmus gestört sein? 

Das kann durchaus passieren. Man nennt die Unfähigkeit des Mannes, eine Erektion zu erreichen, die für den sexuellen Akt ausreicht, auch Erektile Dysfunktion. Das Krankheitsbild schreibt allerdings vor, dass die Betroffenen schon länger als sechs Monate darunter leiden. 

Diese Impotenz kann unterschiedliche Gründe haben und sollte bei Akutem auftreten und nach Ablauf der Frist von einem Urologen untersucht werden. 

Allerdings gibt es auch andere Gründe für eine Erektile Dysfunktion. Es kann eine Schädigung der Nerven vorliegen, welche die Erektion verhindert. 

Es gibt aber auch andere Krankheitsbilder, welche die biologische Funktion des Schwellkörpers unterbinden. Zum Beispiel eine Arteriosklerose, welche die Arterien verstopft und somit den Blutzufluss zum Glied unterbindet. Dies kann bei Diabetikern der Fall sein. 

Testosteronmangel, während der „Wechseljahre“ der Männer, können auch verantwortlich für eine Erektile Dysfunktion sein. 

Zuletzt könnte noch auf eine psychisch bedingte Errektionsstörung, etwa durch Stress oder Ängste, hingewiesen werden. 

Männlicher Orgasmus und Weiblicher Orgasmus: Sind die Beiden sich ähnlich oder gar gleich? 

Theologe Clemens von Alexandria glaubte schon im 2. Jahrhundert n. Chr., dass dies der Moment ist, an dem die Seele den Körper für einen kurzen Moment verlässt. „La petite mort“ – Der Moment, in dem wir einen kleinen Tod sterben, so sagen die Franzosen. 

Dem Orgasmus wird ganz offensichtlich viel zu geschrieben. 

Ganz klar! Er gilt als der heilige Gral. 

Männer und Frauen fühlen die Welle der Lust, das türmende, berauschende, gipfelartige Gefühl als einen gewünschten Kontrollverlust. Als würde man sich von all dem Druck befreien und für einen kurzen Moment in der Lust aufgehen. 

Kein Wunder, dass Orgasmen demnach so beliebt sind. Deshalb existieren sehr viele Wissenschaften um den Höhepunkt und trotzdem ist noch nicht alles ergründet. Bis heute können Forscher nicht herausfinden, was genau eine Ejakulation bei einem Mann auslöst und wo genau im Hirn das explosionsartige Gefühl eines Orgasmus ihren Ursprung hat. Auch der Orgasmus der Frau kann nur unzureichend untersucht werden, obwohl sich natürlich immer wieder neue Erkenntnisse in diesem Bereich auftun. 

Männlicher Orgasmus – Wie oft kommt er im Leben eines Mannes vor? 

Statistisch gesehen hat jeder aktive Mann im durchschnitt seines Lebens 8000 bis 14000 mal einen Orgasmus erlebt und rund 30 bis 50 Liter Sperma , so viel wie in ein Kneipenbierfass reinpasst, ejakuliert. 

Das ist schon einiges, während es bei der Frau in ihrem ganzen Leben keine Garantie für einen einzigen Orgasmus gibt! 

Beim Mann dagegen gibt es sogar eine Orgasmusgarantie! In einer Umfrage haben 8 von 10 Männern angegeben, dass sie fast immer zum Orgasmus kommen. Zudem sind rund 60 Prozent mit ihrem männlichen Orgasmus zufrieden. Interessant ist auch: Je häufiger Männer Sex haben, desto zufriedener sind sie! 

Dafür können Frauen aber multiple Orgasmen erleben, können das auch die Männer? 

Es gibt zwar nur 1 Prozent der Männer, welche regelmäßig einen mehrfachen Höhepunkt erleben, aber es ist möglich. Wie genau und was der trockene Orgasmus damit zu tun hat, erfährst du in diesem Beitrag.  

Männlicher Orgasmus ist zwar fast immer garantiert, aber auch manchmal zu früh – Was man dagegen tun kann. 

Natürlich gibt es Medikamente und Cremes, die man testen kann, leider versprechen diese aber mehr als sie tatsächlich halten können. Meistens sind diese Probleme körperlicher Natur. Es liegt oft an dem eigenen Druck, welcher sich im Mann aufbaut. Ängste, Stress, Leistungsdruck, Probleme mit dem Partner – das alles kann dazu führen, dass du viel zu früh fertig bist. 

Aber auch Genetisch kann es möglich sein, dass du einfach eine kleine Disposition hast. Forscher haben nachgewiesen, dass es erblich bedingt dazu kommen kann. Wichtig! Das Alter ist hier unbedeutend. 

Solltet ihr oder euer Partner unter vorzeitigem Samenerguss leiden, geht gemeinsam zu einem Arzt, um darüber zu sprechen. Rund 30 Prozent aller Männer „leiden“ unter diesem Problem, aber nicht einmal die Hälfte traut sich, es auch anzusprechen!

Medikamente und Sexualtherapien können hier eine deutliche Verbesserung verursachen und dir und deinem Sexualpartner/-in mehr Liebe, Lust und Leidenschaft bereiten. 

Aber es geht auch in die andere Richtung- Was, wenn da gar nichts mehr los ist? 

Orgasmusschwierigeiten kennen etwa 8 Prozent aller Männer.  Meist hängt das Ausbleiben oder die Verzögerung eines Orgasmus mit dem zunehmenden Alter zusammen. Eine Studie hat dazu noch herausgefunden, dass vor allem beschnittene Männer unter diesen Problemen leiden. 

Männlicher Orgasmus – Kann er ihn vortäuschen?

Laut einer Studie hat jeder vierte Mann schon einmal einen Orgasmus vorgetäuscht! 

Der Grund dafür kann sein, dass ein  Mann durch Leistungsdruck und Stress ganz genau weiß, dass er nicht zum Ende kommen wird. Schließlich täuscht er das Ende des Akts vor, um seine Partnerin nicht zu verletzen. 

Kann man den männlichen Orgasmus verbessern? 

Da Männer eine Art Orgasmusgarantie haben, können sie ihn doch wenigstens verbessern, oder? 

Genau! Wir haben herausgefunden, was deinen Orgasmus noch intensiver macht! 

  1. Abwechslung: Es gibt nichts schlimmeres als ein Drehbuch, dass dir sagt, wann was zu kommen hat. Befreie dich von dem üblichen und probiere doch einfach mal etwas neues. 
  2. Konzentriere dich mehr auf dich: Natürlich solltest du die Frau dabei nicht vergessen, aber stecke auch nicht deine ganze Energie in ihre Befriedigung. Schaut das ihr gemeinsam an euch testet und euch gegenseitig darauf Aufmerksam macht, was euch Beiden gut tut. 
  3. Zögere es hinaus: Wir betonen es immer wieder! Lass dir Zeit! Das ist kein Wettrennen. Um so länger du dir Zeit lässt, desto höher die Lust, was du dann auch an deinem Orgasmus spürst.

Männlicher Orgasmus – Kann ich an mir selbst üben, um den Orgasmus zu verbessern? 

Masturbieren bedeutet nicht immer, dass man einen Ersatz für das Liebesspiel braucht. Ganz im Gegenteil! Es ist Training. Hier ist allerdings auch wichtig: Die Abwechslung macht’s. Wenn du nämlich länger als fünfzehn Minuten bis zum Orgasmus durchhältst, wirst du mit einem Feuerwerk der Lust belohnt. Stop and Go macht es möglich. Stimuliere etwa zehn Minuten deinen Penis, wenn du das Gefühl hast zu kommen, lege einfach eine Pause ein. 

Auch mentale Stimulationen können helfen, um dir beim Training zu helfen. Beobachte einfach was dich im Alltag sexuell erregt und übertrage das auf das Masturbieren. Hierfür benötigst du deine Hände nicht und das ist das Ziel. 

Trainiere den männlichen Orgasmus und du wirst ihn intensivieren können. 

Männlicher Orgasmus – Wie du deinen Partner glücklich machen kannst. 

  1. Wenn du kommst! Ja, Männer finden es unwiderstehlich, wenn du dich fallen lässt. Sie könne nicht genug davon bekommen. Ein Grund dafür ist, dass sie sich geehrt fühlen, dir ein solches Gefühl der Ekstase zu bereiten. Also lass ihn hören und fühlen, dass dir gefällt, was er macht. Auch eine Studie hat klar ergeben, dass rund 72 Prozent der Befragten sich für die Befriedigung des Partners verantwortlich fühlen. 
  2. Der Blowjob: Für Männer steht diese Liebespraktik wohl ganz oben auf der Liste. Manche Frauen machen es gerne, andere nicht. Doch für Männer ist es laut einer Studie, in der zwei Drittel der Männer angaben, dass sie sich mehr Oralsex wünschen, wohl fundamental. Irgendwie können wir Frauen es doch aber auch nachvollziehen, schließlich kann er sich entspannen, muss keiner Gefahr laufen seine Partnerin zu schwängern und kann sich für einen kurzen Moment wie der King fühlen, weil gefühlt die ganze Welt zu seinen Füßen liegt. Psychologisch betrachtet steckt jedoch viel mehr dahinter. Männer wollen Liebe und Akzeptanz, welche sie im Ausdruck eines Blowjobs finden. Wenn die Partnerin sich ihnen annimmt, heißt dies nämlich auch, dass sie gut riechen, schmecken und das bereitet ihnen Lust. 
  3. Frauen dürfen auch etwas sagen! Natürlich, denn Männer stehen darauf, wenn Frau weiß, was sie will. Laut einer Studie wünschen sich 60 Prozent aller Männer mehr Initiative von ihren Frauen. Unsicherheiten sind also nicht gerne gesehen, stattdessen freuen sich Männer über viel Selbstbewusstsein und Tatendrang. 
  4. Initiative ist gefragt! Genau Mädels, denn in einer Studie ging hervor, dass viele Männer denken, dass ihre Frauen keine Lust auf Sex haben. Also beweist den Herren doch einfach mal das Gegenteil und sucht die Initiative. 
  5. Abwechslung ist alles! Du willst dein Liebesleben etwas anheizen, dann präsentiere ihm doch einfach mal etwas Neues. Ganz sicher, er wird darauf stehen. 69 Prozent aller Männer gaben nämlich in einer Studie an, dass sie sich mehr Abwechslung im Bett wünschen. Und genau da liegt schon unser Stichwort! Das Bett. Tut es doch mal da, wo es euch eben gerade überkommt. 

Männlicher Orgasmus und weiblicher Orgasmus – Wie gelingt der gemeinsame Höhepunkt? 

Männer und Frauen erleben Sex natürlich unterschiedlich und doch gibt es kleine Gemeinsamkeiten. In Etwa, dass sich sehr viele Paare wünschen einen gemeinsamen Höhepunkt zu erleben. 

Wie ihr das genau anstellt, erklären wir euch hier:

Es gibt unheimlich viele Sextoys auf dem Markt, die ihr zur Stimulation nutzen könnt. Da Frauen bekanntlich etwas länger brauchen, um zum Abschluss zu kommen, beginnt ihr am Besten mit ihr. Gleichzeitig könnt ihr euch mit den verschiedenen Spielzeugen vorantreiben. Stop and Go, Stellungswechsel, unterschiedliche Toys – bis ihr Beide es kaum noch erwarten könnt. 

Falls ihr mehr Stehvermögen braucht, könnt ihr euch auch einen Penisring besorgen. Er hält den Blutfluss im Penis und sorgt so für eine längere Erektion, während euer Sexualpartner sich etwas austoben kann. 

Fazit: 

Männliche Orgasmen sind fast immer garantiert und fast immer zufriedenstellend, was wir nun aus einer Studie gelernt haben. Frauen dagegen kommen nur selten (immer) zu ihrem Höhepunkt. Damit ihr das gemeinsam ändern könnt, schaut euch gerne unsere anderen Beiträge an und probiert euch aus. Vorsichtig herantasten, mehr Aufmerksamkeit schenken, öfter die Initiative ergreifen und Abwechslung, frischen eine Beziehung. 

Und für außergewöhnliche männliche Orgasmen sollten Männer ihrem Penis mehr Aufmerksamkeit schenken. Training ist alles, sodass ihr intensivere und damit noch bessere Orgasmen erlebt. 

Aber was wenn der Penis zu klein ist oder gar zu groß, wir haben darüber geschrieben. Klickt euch doch einfach mal rein!

Für mehr Liebe, Lust und Leidenschaft…

 Dein Moramore-Team ♡

Übrigens schreiben wir für Ihn und für Sie. Der einfachheitshalber verwenden wir aber keine Genderisierung. Wir hoffen das ist ok 🙂